Brainbox
Ein Betriebssystem, gebaut, um die Arbeit autonom agierender Agenten zu perfektionieren: Sie bedienen Programme, schreiben Code und Pipelines, füllen Formulare aus, erleichtern deinen Job. Und weil jede Sitzung in ihrer eigenen virtuellen Maschine versiegelt ist, sind dein System und deine Daten geschützt.
Die meisten Produkte, die sich „Agent-OS“ nennen, sind Programme oder Cloud-Dienste, die auf einem gewöhnlichen Betriebssystem laufen. Brainbox ist das Betriebssystem selbst: Du installierst es auf einem Rechner, und es übernimmt die ganze Maschine. Es wurde von Grund auf für einen einzigen Zweck gebaut - KI-Agenten arbeiten zu lassen - und jedes Release verbessert es für genau diesen Zweck und nichts anderes.
Die Wand ist nicht dazu da, den Agenten kleinzuhalten - sie ist es, was echte Autonomie überhaupt erst vertretbar macht.
Jede Sitzung ist eine echte Linux-Maschine mit Desktop, den der Agent benutzen kann - browsen, sich durch Programme klicken, Code schreiben und debuggen. Du schaust vom Portal aus zu oder übernimmst selbst. Laptop zuklappen: Sitzungen leben auf der Box, die Arbeit läuft weiter.
Ein eigener Display-Server (phantom) lässt Agenten grafische Programme aus der Vor-KI-Ära bedienen - Dokumente, echte Anwendungen, GUI-Ebene. Der Sitzungs-Monitor vermittelt bis auf Systemaufruf-Ebene, was läuft; ein Medienserver bewegt Dateien zu deinen Bedingungen hinein und heraus.
Eine Frage laut, eine Antwort laut - die Spracherkennung läuft lokal auf der Box (Whisper), die Sprachbahn braucht keine Cloud. Die Stimme kommt aus der Box, deinem Handy oder deinen Home-Assistant-Lautsprechern. Mit lokalem Modell verlässt nichts das Gebäude.
Verbinde dein Claude-/Codex-/…-Konto - oder ein lokales Modell wie Ollama - einmal im Assistenten. Es bleibt auf der Box und läuft über niemanden sonst. Konten zentral verwalten oder jedes Mitglied bringt sein eigenes.
Mehrere Boxen teilen sich eine Arbeitslast - so rechnet doesitreproduce.com tausende veröffentlichte Analysen nach, auf einer Flotte genau dieser Boxen, heute. Jeder Rechner macht mit: Laptop, NAS, Raspberry Pi.
Mitglieds-Konten für die Menschen, mit denen du lebst oder arbeitest; Deutsch und Englisch eingebaut. Telegram und der gehärtete Relay-Client halten die Arbeit unterwegs erreichbar; Thin-Clients für Windows und Linux für alle anderen.
Eine Entwurfsentscheidung trägt alles: Jede Sitzung läuft in einer eigenen virtuellen Maschine, mit eigenem Kernel. Schutzschild und Werkstatt sind dieselbe Wand.
Prompt Injection - versteckte Anweisungen in dem, was ein Agent liest: im PDF eines Lieferanten, auf einer Webseite, in einer Termineinladung - lässt sich nicht verlässlich herausfiltern; wer anderes behauptet, rät. Meta formuliert es unmissverständlich: „eine grundlegende, ungelöste Schwäche aller Sprachmodelle“. Und sie ist nur ein Punkt auf der Liste - Agenten vertippen sich auch bei Befehlen, löschen das Falsche und lassen sich an ihren eigenen Freigabelisten vorbeireden.
Brainbox geht deshalb davon aus, dass eine Sitzung irgendwann ausgetrickst wird - und macht daraus ein Nicht-Ereignis. Eine übernommene Sitzung sitzt in ihrer eigenen Wegwerf-Maschine fest: Sie erreicht weder deine Dateien noch dein Netz, weder andere Sitzungen noch deine KI-Zugangsdaten - die werden an einem Vermittler an der Grenze angeheftet, die Sitzung hält sie nie selbst. Du löschst die Maschine, und das Problem geht mit ihr. Dieselbe Wand wirkt in beide Richtungen: Weil die Sitzung wirklich versiegelt ist, kann man ihr gefahrlos ein volles Userland geben, einen grafischen Desktop und Macht bis hinunter zu den Systemaufrufen.
Nimm nicht diese Seite beim Wort. Frei lesbare Berichte seriöser Medien - das ist der Stand der Dinge:
Does It Reproduce? rechnet veröffentlichte biomedizinische Auswertungen selbstständig nach - liest die Arbeit, beschafft die Daten, rechnet, bewertet. Monate unbeaufsichtigter Betrieb auf einer Flotte genau dieser Boxen: die erste ernsthafte Last für Brainbox und die härteste Prüfung.
Reproduktionen ansehen → - Zahlen bei jedem Aufruf live aus dem Projekt gelesen.
Brainbox ist das Betriebssystem - es installiert sich nicht neben Windows oder Linux.
Lieber erst lesen? Der vollständige Quellcode, einschließlich der Isolationsschicht, liegt auf github.com/schlein-lab/brainbox.
Die Fragen, die entscheiden, ob das etwas für dich ist.
Eine eigene Maschine: einen alten x86-Rechner oder eine VM auf NAS oder Hypervisor - mit Hardware-Virtualisierung (VT-x/AMD-V) und einer leeren Platte ab 16 GB. Das Installer-ISO steht oben. Bedient wird alles im Browser. Ein Raspberry Pi kann als Portal-, Sprach- und Flottenknoten mitmachen; Agenten-Sitzungen brauchen x86.
Nichts, bei nichtkommerzieller Nutzung - die Software ist unter PolyForm Noncommercial 1.0.0 frei, und sie läuft auf Hardware, die du schon hast. Kein Abo, keine minutengenaue Abrechnung. Kommerzieller Einsatz braucht eine eigene Lizenz.
Brainbox ist die Infrastruktur unter den Agenten, kein Modell-Anbieter. Du bringst deinen eigenen Modell-Zugang mit - ein lokales Modell, wenn deine Hardware es trägt, oder dein bestehendes Anbieter-Konto. In beiden Fällen erreicht eine Sitzung das Netz nur dort, wo ihre Netzregel es erlaubt.
Diese Entscheidung bleibt bei dir - und die Dateien auch: Arbeitsräume liegen auf deinen Maschinen, jede Sitzung ist von den anderen abgeschottet, und was eine Sitzung nach draußen schicken darf, bestimmt eine Regel - nicht der gute Wille des Agenten. Zwei Grenzen gehören in denselben Atemzug: Wer die Box verwaltet, kommt an den Inhalt einer Sitzung heran - die Abschottung liegt zwischen den Sitzungen, nicht gegen den Betreiber -, und eine Box hat heute einen Eigner. Setz also nicht zwei Parteien auf dieselbe Maschine, die einander nicht lesen dürfen. Die Bundesrechtsanwaltskammer empfiehlt KI-Anbieter mit Serverstandort in Deutschland oder Europa. Es gibt einen Serverstandort, der jede Prüfung besteht: deinen eigenen.
Du kannst ihn vorab begrenzen und du kannst ihn stoppen - ihn zum Fragen zwingen kannst du noch nicht. Das Begrenzen ist echt: Netzregel, Arbeitsvolumen und Kontingent einer Sitzung stehen fest, bevor sie startet, und werden außerhalb von ihr durchgesetzt. Das Stoppen ist echt: Sitzung auf der Startseite anhalten oder zerstören - die microVM geht mit. Eine Sitzung löschen oder ein Gerät entfernen verlangt einen zweiten Faktor, und dieses Tor ist fail-closed: Lässt sich der Faktor nicht bestätigen, wird die Aktion versiegelt statt erlaubt. Was nicht gebaut ist: ein Schritt, der mitten im Lauf von selbst anhält und auf dich wartet. Ein Agent kann eine Frage stellen; stehen bleibt er davon nicht. Wenn dein Einsatz genau daran hängt, warte darauf - wir sagen, wenn es da ist.
Brainbox behauptet keine Zertifizierungen, und diese Seite macht keine Compliance-Versprechen. Was es ändert, ist einfacher: Die Verarbeitung passiert auf Maschinen, die dir gehören. Die Frage „Wo sind unsere Daten?“ hat damit eine Ein-Wort-Antwort - hier.
Die Lücken, die unser eigener Quellbaum gegen uns protokolliert - bevor du sie findest.
Jede Zeile zeigt auf eine benannte Datei im Quellbaum - damit du nachprüfen kannst, dass wir noch die Wahrheit sagen.
Der Quellcode ist offen, das Installer-ISO ist da. Lass deine Adresse hier, und wir schreiben, wenn ein neues Release erscheint - sonst nichts.
Brainbox ist veröffentlicht unter PolyForm Noncommercial 1.0.0: frei zum Nutzen, Studieren, Ändern und Weitergeben für nichtkommerzielle Zwecke. Kommerzielle Nutzung braucht eine gesonderte Lizenz - geplant? Schreib an support@brainarbeit.com. Projektnamen und Logos sind von der Code-Lizenz nicht erfasst.